Wir Wasserspiele haben sechs Monate lang in der Schelmenklinge gebimmelt, gehämmert und uns Tag und Nacht bewegt. Unsere neue Kugelmühle hat unzählige Marmorkugeln geschliffen. Tag und Nacht waren wir fleißig. Manchmal waren wir auch krank. Aber unsere Betreuer vom Albverein oder vorbeikommende Wanderer haben uns immer geholfen.

Weil in den letzten Tagen viel herbstliches Laub, Ästchen und Tannenzapfen unsere Rinnen verstopften und wir nicht genügend Wasser bekamen, mussten wir immer wieder stehen bleiben. Auch sind wir nach der langen Saison müde und schmutzig. Achsen und Lager sind ausgeleiert oder sogar kaputt. Zudem vertragen wir keinen Frost, der bald kommen wird.

Deshalb haben uns unsere Betreuer Dieter und Roland, Gunter und Gunther, Horst und Richard abgebaut. Nach einer kostenlosen heißen Dusche am Autowaschplatz ruhen wir nun in unseren Werkstätten. Wir warten darauf, von fleißigen Händen gereinigt und repariert zu werden und freuen uns auf frische Farbe.

Herzlich danken wir unseren Betreuern und den vielen großen und kleinen Gästen, die uns bewundert haben. Spätestens ab 1. Mai 2018 wollen wir Euch wieder erfreuen.

Saison-Ende in der Schelmenklinge
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3 Gedanken zu „Saison-Ende in der Schelmenklinge

    1. Die Schelmenklinge war extrem vom Hochwasser betroffen. Erdrutsche versperren den Weg völlig unpassierber. Hindurchführende Waderwege wurden gesperrt (Jubiläumsweg Königin Irene) oder umgeleitet (Hauptweg des Albvereins HW3). Alle Modelle mussten abgebaut werden, viele sind extrem beschädigt, da sie vom Wasser mitgerissen wurden. Einzelne Teile werden noch vermisst. Eine Wiedereröffnung steht in den Sternen, da auch die Ufer des Bachs, unsere Wehre und die Auflagen der Modelle zerstört sind.

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