Im Mai 1885 wurde begonnen, von der Welzheimer Straße her, also von Bruck aus, einen Weg zu bauen in die Schelmenklinge und zu den dortigen imposanten Sandsteinfelsen. Man wollte damit den vielen Sommerfrischlern des damals aufstrebenden Luftkurorts Lorch einen weiteren Anziehungspunkt bieten. Später dann wurde der Weg ins Götzental weitergeführt und ein Wasserfall geschaffen.
Dies haben wir gefeiert mit einem Jubiläumsfest am Sonntag, dem 30. Mai 2010, auf der Wiese oberhalb der Schelmenklinge. Familie Dürrich stellte sie uns für diesen Anlass zur Verfügung. Gegen 10 Uhr begannen wir das Fest mit einem Weißwurstfrühstück, dann gab es gegen Mittag und auch später Heiße Rote im Wasserwecken und Steaks vom Grill. Gekühlte Getränke ergänzten das Angebot.
Als besonderer Anziehungpunkt haben wir mit Hilfe der Rentnergruppe vom Welzheimer Heimatverein gezeigt, wie ein 4 m langer Baumstamm in der Mitte der Länge nach durchgebohrt wird. Dieses Handwerk beherrschen nur noch Wenige, früher wurden so Wasserleitungen hergestellt. Unser Kloster Lorch wurde von Anfang an lange Zeit über eine solche Leitung mit Trinkwasser versorgt. An dieser Tätigkeit konnte sich jeder Besucher gegen einen kleinen freiwilligen Obulus selbst dran versuchen. Einen solchen Stamm dieser Gruppe haben wir am Wasserfall als Wasserspeier über den Felsen eingebaut.
Gegen Mittag besuchte uns dann die Wandergruppe des Schwäbischen Albvereins Urbach, dann erfolgten gegen 13 Uhr Grußworte vom Vorsitzenden der Lorcher Ortsgruppe und von Bürgermeister Bühler. Der Leiter des Schelmenklingen-Teams erzählte, wie es zur Schelmenklinge kam und welcher Aufwand getrieben wird, um jedes Jahr viele Besucher zu erfreuen.

Fest zur Feier des 125-jährigen Jubiläums der Schelmenklinge
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